Verein zur Unterstützung traumatisierter Migranten e.V., Karlsruhe

Der Verein zur Unterstützung traumatisierter Migranten e. V. wurde Anfang 2005 in Karlsruhe gegründet. Wir, die Mitglieder des Vereins, haben es uns zur Aufgabe gemacht, die medizinische und psychiatrisch-psychosoziale Versorgung traumatisierter Migranten und Flüchtlinge in Karlsruhe und der unmittelbaren Umgebung zu fördern und zu verbessern.

Außerdem wurde das MUIMI-Projekt (MUttersprachliche Information für MIgranten) geschaffen. Hier bieten deutsche Fachärztinnen und Fachärzte sowie Lehrerinnen und weitere Berufsgruppen Informationen an zu Themen der Gesundheit, der Erziehung und zu allgemeinen Lebensfragen in Migranten- und Kulturvereinen mit Übersetzung in die Muttersprache.

Aufgaben und Ziele des Vereins:

1. Förderung der ärztlichen und psychosozialen Versorgung traumatisierter und anderweitig erkrankter Migranten und Flüchtlinge.

2. Organisation der Diagnostik, Behandlung und Beratung von Migranten und Flüchtlingen und deren Angehörigen im Rahmen der medizinischen Regelversorgung, im Sinne einer Lotsenfunktion.

3. Organisation und Kostensicherung bzw. Kostenübernahme von Dolmetscherdiensten.

4. Information der Öffentlichkeit über die Situation traumatisierter und psychisch sowie körperlich erkrankter Migranten und Flüchtlinge.

5. Regelmäßige muttersprachliche Informationsveranstaltungen in verschiedenen Migrantenverbänden und ausländischen Kulturvereinen über diverse medizinische und pädagogische Themen, so genannte MUIMI-Projekte.

Der Verein arbeitet mit allen Therapeuten und therapeutischen Einrichtungen im Rahmen der gesundheitlichen Regelversorgung sowie mit sozialen Diensten, Rechtsanwälten etc. im Sinne einer Netzwerkbildung zusammen. Aktuell halten zwei Ärztinnen auf Honorarbasis Sprechstunden ab: montags und mittwochs von 10.00  bis 12.00 Uhr. Des Weiteren pflegt der Verein gute Kontakte zu verschiedenen ehrenamtlichen Einrichtungen mit ähnlichen Zielsetzungen in der Stadt Karlsruhe.